Referat 43 - Ingenieurbau
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Referatsleiter:
Leo Andlauer, Ltd. Baudirektor
Telefon: 0761 208-4495
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Stellvertreter:
Johann Wallner, Baudirektor
Telefon: 0761 208-4428
E-Mail: abteilung4@rpf.bwl.de
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Unsere Aufgaben im Überblick:
Was machen wir?
Wir, das Referat 43 (Ingenieurbau), bauen Brücken, Tunnel, Stützmauern usw. - schlicht gesagt „Ingenieurbauwerke“. Wie so etwas vor sich geht und wie wir das machen, ist am besten am Lebensweg einer Brücke zu zeigen:
Am Anfang steht der Entwurf einer Straße. Da diese nicht unbedingt ganz eben im Gelände verläuft, sondern auch Hindernisse wie Täler, Flüsse und Eisenbahnen zu überwinden hat, muss der Brückenbauer ran. Dies ist die Geburtsstunde einer Brücke. Wir entwerfen das für die jeweilige Aufgabe notwendige Bauwerk. Dazu gibt es die verschiedensten Typen von Brücken. Eine Talbrücke sieht z. B. anders aus als eine Flussbrücke oder Radwegbrücke.
Wenn der Entwurf fertig ist, dann möchten auch die vorgesetzten Behörden, wie das Innenministerium im Land (IM) und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Bund (BMVBS) mitsprechen. Das heißt, wir müssen den Entwurf genehmigen lassen. Je nach Größe der Brücke wird diese dem IM oder sogar dem BMVBS vorgelegt.
Ist die Genehmigung dann erteilt und steht auch noch das Geld zur Verfügung, dann müssen wir die Brücke ausschreiben. Dazu erstellen wir die Unterlagen, die dann dem ausführenden Baureferat zur Verfügung gestellt werden.
Das Baureferat führt die Veröffentlichung und die Submission der Ausschreibung durch und bewertet die Angebote. Dazu werden wir in bestimmten Fällen angehört, z. B. wenn eine Firma Sondervorschläge eingereicht hat, oder wenn es sich um eine besonders große Brücke handelt. Am Ende wird dann die Brücke zum Bau an eine Baufirma vergeben.
Jetzt kommt die Bauphase der Brücke. Wir begleiten sie, indem wir sie in statischer und konstruktiver Hinsicht prüfen und die Baureferate in technischen Dingen beraten. Auch werden von uns stichprobenweise Kontrollen durchgeführt.
Wenn die Brücke fertig ist, werden wir sie von der Baufirma abnehmen. Wir stellen dabei zusammen mit dem Baureferat fest, ob die Firma richtig und fehlerfrei gearbeitet hat. Wenn dann auch die Straße fertig ist, kann die Brücke unter Verkehr gehen.
Wenn die Brücke auch noch so robust aussieht, so ist sie doch ein empfindliches Gebilde. Deshalb müssen wir sie regelmäßig kontrollieren. Dazu sieht unser Brückenkontrolleur in regelmäßigen Abständen (alle 6 Jahre) nach, ob sie noch in Ordnung ist und keine Schäden, z. B. durch Anfahren oder Alterung, aufgetreten sind.
Wenn Schäden erkannt worden sind, dann werden wir die Brücke zusammen mit dem Baureferat wieder instandsetzen. Auch dazu unterstützen wir das Baureferat mit unserem Fachwissen.
Aber wir haben auch noch ganz spezielle Aufgaben:
Da der Regierungsbezirk lange Grenzen nach Frankreich und zur Schweiz hat, gibt es viele Grenzbrücken. Diese werden von uns zusammen mit den Kollegen aus den Nachbarländern betreut. Für alle Maßnahmen neuer grenzüberschreitender Straßenbrücken sind wir federführend.
Der Schwarzwald ist ein Mittelgebirge. Das bringt es mit sich, dass die Straßen oft durch den Berg geführt werden müssen. Die dafür notwendigen Tunnel samt ihrer Betriebseinrichtungen werden von uns wie die Brücken auf den Weg gebracht und betreut.
Besondere Aufgaben erfüllen wir bei folgenden aktuellen Projekten:
Bei der B 317 - Zollfreie Straße (CH) wird neben den Ingenieuraufgaben auch die Gesamtkoordination auf deutscher Seite von uns wahrgenommen.
Beim anstehenden Konzessionsmodell Sechsspuriger Ausbau der A 5 zwischen Baden-Baden und Offenburg erfolgt die Betreuung sämtlicher Ingenieurbauwerke in der Ausschreibungs- und Ausführungsphase durch das Referat 43.
Weitere Informationen:
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