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Schwerpunktthema 2009

Baukultur im Schwarzwald

Gesunder Mix zwischen Tradition und Moderne

Tradition und Moderne in der Baukultur
Die Kultur des Regierungsbezirks heute ist bestimmt von Tradition und Moderne. Diese Aussage aus unserer Nachhaltigkeitsstrategie gilt auch für die Baukultur. Einerseits tragen historische Gebäude wesentlich zur Identitätsstiftung und Lebensqualität bei und müssen deshalb im Sinne unseres kulturellen Erbes sachgerecht gepflegt und erhalten werden. Andererseits prägt auch die Architektur des 21. Jahrhunderts die Raumschaft und muss sich an Qualitätsstandards messen lassen. Das Regierungspräsidium Freiburg widmet sich vor diesem Hintergrund gemeinsam mit der Freiburger Bezirksgruppe der Architektenkammer Baden-Württemberg der Frage, wie das heutige und zukünftige Bauen aussehen sollte. Ziel ist eine qualitätsvolle, landschaftsgerechte Architektur, die auf den Kontext des Ortes, Flächensparen, Energieeffizienz und die bestehenden Handwerkstraditionen Rücksicht nimmt.

Landschaftsgerechte Veränderung
Im Fokus steht der Schwarzwald. Dessen Bild wird geprägt durch die verstreut in der Landschaft liegenden traditionellen Bauernhöfe und gewachsene Dörfer und Städte. Doch diese Landschaft ist dem Wandel unterworfen. Die Land- und Forstwirtschaft, denen diese landschaftstypischen Gebäude dienten, unterliegt einem Veränderungsprozess. Die ökonomischen Verhältnisse und die Lebensweise haben sich grundlegend geändert. Diesen Veränderungen ist durch zeitgemäßes Bauen Rechnung zu tragen. Impulse für neuzeitliches Bauen Es gibt durchaus ermutigende Beispiele, wie der Weg eines neuzeitlichen Bauens für diese Region gegangen werden kann. In einer Veranstaltung „Baukultur Schwarzwald“ am 29. Juni 2009 im Regierungspräsidium haben sich Vertreter verschiedenster Institutionen und Organisationen auf Einladung des Regierungspräsidenten mit dieser Frage auseinandergesetzt. Nach einem einführenden Vortrag zur Entwicklung des zeitgenössischen Bauens in Vorarlberg stellte der Bezirksvorsitzende der Architektenkammer, Eckhard Bull, gelungene Beispiele aktueller Architektur im Schwarzwald vor. Carl Langenbach und Oberbürgermeister Richard Leibinger steuerten Beiträge aus der Sicht eines Architekten und eines kommunalen Bauträgers bei. Sehr interessant gestaltete sich dann die Podiumsdiskussion der Partner. Teilnehmer waren Abgeordneter Karl Rombach für den Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband, Bürgermeister Hansjörg Eckert aus Hinterzarten für den Naturpark Südschwarzwald, Forstpräsident a. D. Hans-Martin Stübler für den Schwarzwaldverein, Regierungspräsident a. D. Dr. Sven von Ungern-Sternberg für den Landesverein Badische Heimat, Bürgermeister Michael Scharf für den Gemeindetag und Präsident Martin Lamm für die Handwerkskammer. In den Kurzbeiträgen und dem darauf folgenden Austausch mit der Zuhörerschaft zeigten sich die vielfältigen Facetten des Themas in seiner ganzen Breite.

Für eine nachhaltige Entwicklung
Das Symposium fand ein gutes Presseecho. Zudem wurde das Thema durch vier Pressefahrten des Regierungspräsidenten im Sommer 2009 vertieft. Das Anliegen wird weiter verfolgt. So ist in Kooperation mit der Architektenkammer für das Jahr 2010 ein Auszeichnungsverfahren „Gute Beispiele für neues Bauen im Schwarzwald“ beabsichtigt. Dabei und darüber hinaus sollen die mit der Veranstaltung im Juni 2009 geknüpften Kontakte zu den Partnerorganisationen weiter vertieft werden.

PDF Auszeichnungsverfahren „Neues Bauen im Schwarzwald“ - Eine Initiative des Regierungspräsidiums und der Architektenkammer Freiburg zur Förderung der regionalen Baukultur (PDF 10 KB)

Ihr Ansprechpartner im Regierungspräsidium:
Dr. Johannes Dreier, Tel.: 0761 208-4682

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Letzte Änderung: 26.05.2011